Studie

Bewegungsmangel kann psychische Erkrankungen begünstigen

Bewegungsmangel kann psychische Erkrankungen begünstigen

Langes Sitzen oder auch Liegen, also anhaltende bewegungsarme Aktivität (sedentäres Verhalten genannt) ist eines der zehn Hauptrisikofaktoren zur Entstehung von psychischen Erkrankungen. Vor allem beim Auftreten von Depressionen, Ängsten, ADHS und Schlafstörungen. Auch bei Kindern und Jugendlichen zeigen Langzeitstudien, dass beispielsweise „Zeit vor dem Computerbildschirm“ mit depressiven Symptomen und Lebensunzufriedenheit einhergeht. Bei Erwachsenen kann sedentäres Verhalten zu erhöhtem psychischem Stressempfinden führen. Am Arbeitsplatz oder im Homeoffice ist man automatisch mit bewegungsarmer Aktivität konfrontiert, daher ist Stehen die aktivere Haltung, die den Kreislauf anregt, die Muskulatur stärkt und die Gefahr von Rückenschmerzen sowie anderen gesundheitlichen Problemen durch langes Sitzen verringern kann. Allerdings auch nur, wenn die Position gewechselt wird.

Das Standpolin ist hier die optimale Lösung, um aktives Stehen zu ermöglichen und den psychischen Folgen des Bewegungsmangels entgegenzuwirken. Das sanfte Schwingen auf dem Standpolin fördert die Durchblutung, trainiert den Gleichgewichtssinn, aktiviert die Tiefenmuskulatur und trägt so zur Stressreduktion bei. Es hilft, sowohl körperlich als auch mental ausgeglichen und energiegeladen zu bleiben.

Literatur/Quelle:

Hautzinger, M., Wolf, S. & Zeibig, J. (2020). Psychische Gesundheit durch Bewegung: ImPuls. Ein sport- und bewegungstherapeutisches Programm für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Beltz Verlagsgruppe.

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